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Berlins Kiez für Individualisten.
Nach 1900 entstand in Berlin-Schöneberg mit der Gegend um den Nollendorfplatz der „neue Westen”. Im März 1902 fuhr hier die erste Hoch- und Untergrundbahn Berlins. 1906 eröffnete das Theater am Nollendorfplatz als „Neues Schau- spielhaus” und als Konzerthalle der „Mozart- saal”, später als Kino und Diskothek „Metropol”.
Hier lebten Else Lasker-Schüler, Nelly Sachs, Maler wie Lesser Ury und ihre Galeristen, Komponisten und Musiker wie Wilhelm Furt-wängler. Am Theater am Nollendorfplatz wirkten Max Reinhard und Erwin Piscator. Rudolf Steiner wohnte und lehrte in der Motzstraße.
Der Nollendorfplatz ist nach wie vor Anzie-hungspunkt in Berlin. Heute besonders durch den in New York wurzelnden Christopher Street Day und sein in Europa einzigartiges Schwul-lesbisches Straßenfest, das 1-2 Wochen vor dem CSD stattfindet.
Als Nollendorf-Apotheke fühlen wir uns Ort, Geschichte und Menschen besonders verbun-den. Die Individualität der Bewohner zeigt eine viel größere Bandbreite an Erfahrungen und Emotionen als andernorts. Eine Apotheke für Gesunde und die, die es bleiben oder werden wollen, für Schwule und andere Menschen, passt hier wunderbar her. Machen Sie sich selbst ein Bild. Auf diesen Seiten oder in der Maaßenstraße.
Herzlich Willkommen!
Quelle: Archivierte Originalseite.